Vom „Yu Dan –Phänomen“ bis zur Wiederbelebung des Konfuzianismus

Name: Tong Shiqian
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Thema: Vom „Yu Dan –Phänomen“ bis zur Wiederbelebung des Konfuzianismus
Beschreibung:

Mit der Wirtschaftsentwicklung erhöhen sich auch die Bedürfnisse der Sinnstiftung innerhalb der chinesischen Bevölkerung. Deswegen wird der Konfuzianismus als eine Art der Befriedigung der Geist erneut begrüßt. Daraufhin begeistert man sich in China heutzutage wieder stark für die Klassiker vom Konfuzianismus, beispielsweise „Konfuzius Gespräche“. Auf diesem Hintergrund tauchen ein Paar Autoren in China auf, die ihre neuen Einsichten zum Konfuzianismus sowie zur „Konfuzius Gespräche“ erläutern. Sogar wird ein breiter Diskurs über die kohärenten Themen angehoben. Eine Vertreterin ist nämlich Frau Yu Dan.
Yu Dan, als Gelehrte sowie Professorin an der Normal University Beijing, wurde wegen ihrem Werk „Konfuzianismus im Herzen“ im Jahr 2006 sehr hoch bewertet. Der Grund liegt darin, dass Yu Dan die Lehren des Konfuzius einem modernen Publikum verständlich – in einfacher Sprache, mit lebendigen Bildern und aktuellen Beispielen aus dem Alltag macht. Das Werk hilft durch seinen vollkommen neuartigen und unbefangenen Zugang zu den alten Weisheiten dabei, mit Konfuzius im Herzen das ganz persönliche Glück zu finden: eine weltumspannende Gesellschaftslehre und eine ganz pragmatische Lebenshilfe für die Chinesen. Dadurch ruft das Werk die Nachdenklichkeit des allgemeinen Volks über den Lebenswert, Lebensverhalten sowie die Tugend und Gesinnung heutzutage hervor. Zudem zeigt es Yu Dan mithilfe ihres Werks auf, was für eine Geisteskraft man für die Ruhe des Gemütes bedarf. Auf diesem Hintergrund wird die Bedeutung der traditionellen chinesischen Kultur für die heutige Zeit erklärt und dieses Werk übt tatsächlich einen großen Einfluss auf den Aufbau des Wertes von chinesischen Traditionen in der jetzigen Gesellschaft Chinas bzw. auch auf das Kultur- sowie Bildungsreich im beiden Inland und Ausland aus.
Trotzdem scheint es jede Sache, immer zwei Seiten zu haben. Ohne Frage wird die neue Interpretation der alten chinesischen Philosophie (Konfuzianismus) von Yu Dan hervorragend vom Publikum beliebt. Und sogar bricht eine Lesungswelle der chinesischen Klassiker vom Zaun. Man verleiht dieses Phänomen einen modernen Namen das „Yu Dan – Fieber“ oder „Yu Dan –Phönomen“. Doch wird gleichzeitig ein Diskurs über dieses gesellschaftliche kulturelle Phänomen sowie über die alten chinesischen Philosophie in der VR China angeregt. Inzwischen gibt es Lob und Zustimmung. Es wird bei ein Paar Gelehrten so kommentiert, dass man aus dem „Yu Dan – Fieber“ den Anhaltspunkt der Renaissance der chinesischen traditionellen Kultur, insbesondere des Konfuzianismus herauslesen könnte. Und Yu Dan entspricht mit ihrem Werk doch gerade dem Geistesbedürfnis der Chinesen. Dann das Phönomen „Yu Dan- Fieber“ sinnvoll sei, so glauben viele.
Dennoch sind manche Gelehrte darüber ganz anderer Meinung. Sie werfen vor, dass Yu Dan im Trend steht, „Konfuzius Gespräche“ zu vulgarisieren und grob zu vereinfachen. Sie sagen, Yu Dan’s Werk würde einfach aus den Ambitionen ermunternden Geschichten und einer Serie alltäglichen Wahrheiten bestehen und könnte die Essenz sowie Reichhaltigkeit der alten chinesischen Philosophie vom Konfuzianismus nicht genauig erläutern. Daher ein neuer Diskurs darüber wird dann lebhaft in China entfaltet. Außerdem schrieben auch andere Autoren Bücher, um ihre eigenen Einstellungen sowie Interpretationen zum Konfuzianismus sowie zur „Konfuzius Gespräche“ darzustellen, wie zum Beispiel „Der streunende Hund“ von Li Ling und „Neue Interpretation der „Konfuzius Gespräche“— Denken und Tat“ von He Xin. Dies wird ohne Frage ein typischer Ausdruck der Wiederbelebung vom Konfuzianismus.
Diese Forschungsarbeit sollte von Grund auf von Yu Dan‘s Werk ausgehen und drei Arten von Interpretationen der Gespräche vom Konfuzius heutzutage tief analysieren. Für jede Art wird hier eine Interpretation eines Autors als Beispiel angeführt. Nämlich würden die Bücher „Konfuzius im Herzen“ sowie „Wahrnehmung des Konfuzius“ von Yu Dan der volkstümlichen Art zugeordnet, das Buch „Denken und Tat“ von He Xin der akademischen Art und das Buch „Der „Der streunende Hund. Ich lese die „Konfuzius Gespräche““ von Li Ling der Art mesoakademischer und –volkstümlicher. Durch diese Analyse und den Vergleich würde den jetzigen sozialen Kern der chinesischen Traditionen andeuten, damit die Wiederbelebung des Konfuzianismus dargestellt und damit man darüber nachdenken könnte, wie in der wirtschaftlich hoch entwickelnden Zeit die traditionelle Kultur zur Geltung zu bringen und die Geistesbedürfnisse auszugleichen.